Ein Haus mit Geschichte —
und einem offenen Herz
Der Tannenhof ist kein Betrieb, sondern ein Ort, der von Menschen für Menschen geführt wird — ruhig, persönlich und nahe an dem, was zählt.
Zur StartseiteWie der Tannenhof entstand
Der Tannenhof wurde vor über zwanzig Jahren von der Familie Brügger gegründet, die in Grindelwald aufgewachsen war und einen einfachen Wunsch hatte: einen Ort zu schaffen, an dem ältere Menschen ihren Alltag in Ruhe weiterleben können — nah an der Natur, in kleiner Gemeinschaft und ohne den anonymen Betrieb grosser Einrichtungen.
Das Haus an der Dorfstrasse war damals ein alter Gasthof. Die Brüggers bauten ihn mit viel Sorgfalt um: behutsam, Zimmer für Zimmer, ohne den Charakter des Gebäudes zu verlieren. Heute erinnern die Holzböden, die niedrigen Fensterbänke und der alte Kachelofen im Aufenthaltsraum daran, dass dieser Ort eine Geschichte hat — und dass Geschichte zu einem Zuhause gehört.
Heute führt die zweite Generation das Haus. Der Geist ist geblieben: wenig Formalität, viel Aufmerksamkeit, und ein Team, das die Bewohner nicht als Fälle, sondern als Menschen sieht.
Unsere Haltung
Ein gutes Wohnhaus für ältere Menschen zeichnet sich nach unserer Überzeugung nicht durch ein ausführliches Rahmenprogramm oder moderne Einrichtung aus — sondern durch die Art, wie das Personal mit den Bewohnern spricht.
Im Tannenhof hat jeder Bewohner seinen eigenen Tagesrhythmus. Es gibt keine Pflicht zur Teilnahme, keine Stundenpläne und kein Gefühl, Teil eines Systems zu sein. Wer morgens früh am Tisch sitzen möchte, der sitzt früh. Wer lieber bis neun schläft, der schläft bis neun.
Was wir dafür verlangen: gegenseitigen Respekt, Offenheit und den Willen, Teil einer kleinen Gemeinschaft zu sein, in der man sich kennt und um einander weiss.
"Wir möchten, dass sich jeder Bewohner am ersten Abend fragt: Warum habe ich so lange gewartet?"
— Familie Brügger, Gründer des Tannenhofs
Das Team
Klein, verlässlich und von echtem Interesse an den Menschen geprägt, die hier wohnen.
Silvia Brügger
Heimleiterin
Silvia wuchs im Tannenhof auf und übernahm die Leitung von ihrem Vater. Sie kennt jeden Winkel des Hauses — und jeden Bewohner beim Vornamen.
Markus Hunziker
Betreuung & Alltagsbegleitung
Markus ist seit zwölf Jahren im Haus und der erste Ansprechpartner für Bewohner und Angehörige bei allen grossen und kleinen Dingen des Alltags.
Rosa Zürcher
Küche & Haushaltsführung
Rosa sorgt dafür, dass der Tisch immer gedeckt und das Haus immer ordentlich ist — mit einem Sinn für gutes Essen und dem Willen, jeden Geschmack zu kennen.
Unsere Standards im Alltag
Was wir tun und wie wir es tun — damit der Tannenhof ein verlässlicher Ort bleibt.
Brandschutz & Sicherheit
Das Haus entspricht den kantonalen Brandschutzvorschriften. Rauchmelder, Notausgänge und Evakuierungspläne werden regelmässig geprüft.
Tägliche Reinigung
Alle Zimmer und Gemeinschaftsbereiche werden täglich gereinigt — mit Mitteln, die für empfindliche Bewohner geeignet sind.
Ernährung & Allergien
Die Küche berücksichtigt Unverträglichkeiten, Vorlieben und Diätanforderungen. Es gibt immer eine Alternative.
Datenschutz
Alle persönlichen Angaben der Bewohner werden vertraulich behandelt und nur für die direkte Betreuung genutzt — gemäss Schweizer Datenschutzgesetz.
Spitex-Kooperation
Für Bewohner mit erhöhtem Betreuungsbedarf arbeitet der Tannenhof mit lokalen Spitex-Organisationen zusammen, die kurzfristig hinzugezogen werden können.
Regelmässige Gespräche
Bewohner und Angehörige werden aktiv in das Wohnerlebnis einbezogen. Wünsche und Rückmeldungen werden ernst genommen.
Wohnen im Alter — was wirklich zählt
Im Laufe der Jahre haben wir viele ältere Menschen und ihre Familien begleitet, die sich mit der Frage beschäftigt haben, wie das Wohnen im Alter aussehen soll. Immer wieder hören wir dieselben Dinge: Man möchte nicht in die Anonymität eines grossen Hauses. Man möchte nicht das Gefühl haben, eine Nummer zu sein. Und man möchte das Vertraute nicht ganz loslassen müssen.
Der Tannenhof ist keine Alternative zur Pflege — er ist eine Alternative zur Einsamkeit. Viele unserer Bewohner kommen zu uns, weil das Leben allein in der eigenen Wohnung zunehmend anstrengend wurde. Nicht wegen körperlicher Einschränkungen, sondern weil der Alltag kleiner geworden ist: weniger Besuche, weniger Unternehmungen, weniger Gespräche.
Im Tannenhof gibt es täglich Gelegenheit zur Begegnung — beim Frühstück, im Garten, beim abendlichen Tee. Niemand wird dazu verpflichtet, aber die Möglichkeit ist immer da. Und das macht einen grossen Unterschied.
Unser Haus in Grindelwald liegt im Herzen des Dorfes, gut erreichbar für Angehörige und nah an allem, was das Berner Oberland zu bieten hat. Wer hier einzieht, bleibt Teil der Welt — ruhiger, vielleicht, aber nicht kleiner.
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